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URL:https://dresden-science-calendar.org/calendar/en/detail/18282
LOCATION:Online\,   
SUMMARY:Referentin: HAIT-Kolloquium am 02.12.2021: ZWISCHEN SELBSTBESTIMMUN
 G UND DEM ZWANG ZUR EIGENVERANTWORTUNG : Aktive Sozialbürgerschaft in den
  Care-Politiken europäischer Wohlfahrtsstaaten (Dr. Thurid Eggers)
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DESCRIPTION:Speaker: Referentin: Dr. Thurid Eggers (SOCIUM\, Bremen)\, Mode
 ration: Dr. Maren Hachmeister\nInstitute of Speaker: \nTopics:\nSprache\, 
 Literatur und Kultur\n Location:\n  Name: Online (Für die Anmeldung wende
 n Sie sich bitte bis spätestens 30.11.2021 unter Angabe ihres vollständi
 gen Namen an\nSabine Klemm (Sekretariat: hait@msx.tu-dresden.de).\nDer Reg
 istrierungslink zu diesem Hait-Kolloquium wird Ihnen\, einige Tage vor der
  Veranstaltung\, in einer gesonderten E-Mail zugesandt.\n)\n  Street:  \n 
  City:  \n  Phone: \n  Fax: \nDescription: Abstract   Die politische Fo(e)
 rderung der Eigenverantwortung ist ein zentrales Merkmal des Wandels von d
 er „sozialen Staatsbürgerschaft“ zur „aktiven Sozialbürgerschaft
 “\, der seit mehreren Jahren  in sämtlichen Politikbereichen vieler eur
 opäischer Wohlfahrtsstaaten festzustellen ist. Im Bereich der Care-Politi
 k bedeutet dieser Wandel unter anderem\, dass Pflegebedürftige mehr Eigen
 verantwortung für die  Organisation oder Finanzierung ihrer Pflegeversorg
 ung übernehmen sollen\, dass Prävention und Rehabilitation an Relevanz g
 ewinnen oder Familienangehörige (wieder) stärker in die Pflegeerbringung
  einbezogen werden sollen.  Der Vortrag untersucht vor diesem Hintergrund\
 , in welcher Weise die Eigenverantwortung von Pflegebedürftigen und ihren
  Angehörigen in unterschiedlichen Wohlfahrtsstaaten gefördert wird\,  ob
  dies mit einer Restriktion oder einem Ausbau der sozialen Rechte auf Pfle
 geversorgung verbunden ist und welche Konsequenzen sich daraus für die so
 zialen Risiken der beteiligten Akteure ergeben.  Dabei wird auch die Frage
  betrachtet\, auf welchen Ideen und Diskursen dieser Wandel basiert und ob
  sich damit auch die Vorstellungen von Care-Politik und Public Health ver
 ändert haben.  
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